Die Rheinhessenbahn 1977 - 1990, Teil 1



Text und Fotos: Günter Tscharn

Den Anfang dieses Beitrags - der sich dem Streckenabschnitt Bingen - Büdesheim-Dromersheim widmet - finden Sie hier.

Bild 10:

Bald schon ist's mit der zweigleisigen Herrlichkeit vorbei. Die Hauptbahn verlässt hier den Bahnhof Gensingen-Horrweiler in südwestlicher Richtung, während es für den 515 548 als 6877 ab hier nach Südosten wieder eingleisig wird. Das Bild entstand am 14. Mai 1979 .








Bild 11:

Am 26. Mai 1988 noch alter Glanz in Gensingen-Horrweiler mit 218 364 und ihrem D 254. Man beachte das bekannte Zwergsignal.






Bild 12:

Anderthalb Jahre später an der gleichen Stelle: 218 369 am 18. November 1989 mit dem E 3354.







Bild 13:

Ein letztes Bild aus Gensingen-Horrweiler, das die frühere Ausdehnung der Bahnanlagen erahnen lässt. 212 027 ist hier am 13. September 1990 mit dem 6873 Richtung Alzey unterwegs.






Bild 14:

815 697 und ein 515 am 25. Mai 1988 als 6856 in Welgesheim-Zotzenheim.






Bild 15:

Am gleichen Tage rollt 515 546 südlich Welgesheim-Zotzenheim durch liebliche Landschaften als 6877 Richtung Alzey.






Bild 16:

212 359 hat am 25. Mai 1988 gerade mit dem 6878 den Bahnhof Sprendlingen Richtung Bingen verlassen und passiert das nördliche Einfahrtssignal.






Bikd 17:

515 547, 515 531 sowie 815 616 bilden hier am 25. Mai 1988 den 6870 nach Bingen und befinden sich an den nördlichen Ausfahrsignalen des Bahnhofs Sprendlingen. Der Gleisrückbau hatte schon eingesetzt.






Bild 18:

In Sprendlingen zweigte bis 1974 das Gleis der von der Süddeutschen Eisenbahn Gesellschaft erbauten Bahn nach Fürfeld (über Wöllstein) ab. Außerdem konnte man bis zum Januar 1953 vom Bahnhofsvorplatz die "Kreiznacher Elektrisch" besteigen, die die Fahrgäste sowohl nach Westen in die Kreisstadt als auch nach Osten bis zur Endhaltestelle in Sankt Johann beförderte.
"High Noon" am 1. September 1979: Da standen 815 611 sowie ein 515 der Deutschen Bundesbahn als 8570 zur Verfügung, um eine Fahrt nach Bingen zu machen.
Der Bahnhof war damals noch mit einem Aufsichtsbeamten besetzt.






Bild 19:

Als Ausklang des ersten Teils ein stimmungsvolles Bild von der Nordausfahrt des Sprendlinger Bahnhofs. Am nebligen Winterabend des 3. Februar 1989 strahlte das Hp 0 eines Ausfahrtssignals sehr effektvoll in die nasskalte Luft. Im Hintergrund das Bauwerk, von dem auch die Schranken des Bahnüberganges bedient wurden. Eine unwiederbringliche Stimmung, die einen frösteln lässt...