Die Alsenztalbahn in den 1980er Jahren



Text und Fotos: Dr. Frank Halter

Herzlich willkommen zum dritten und letzten Teil unserer Reise entlang der Alsenz !



218 370 hat am 16.8.87 mit dem E 3276 Mannweiler - Cölln durchfahren. Von der gleichen Stelle sieht man heute fast nur noch den Hahn auf dem Kirchturm.



Wir nähern uns nun unaufhaltsam Dielkirchen, mit seinen Formsignalen damals einer meiner beliebtesten Anlaufpunkte. 212 328 steuert hier am 1.10.85 mit der ansehnlichen Üg 67148 in Richtung Kaiserslautern.



Das diese Garnitur in gar nicht so ferner Zukunft ebenfalls historisch sein würde, hätte ich in den Achtzigern auch nicht für möglich gehalten: 218 383 mit dem komplett beige-türkisen E 3268, ebenfalls bei der Einfahrt in den Bf. Dielkirchen, diesmal allerdings am vorfrühlingshaften 27.3.89.



Auch Dielkirchen verfügte über einen Schrankenposten, P 2170 (26.9.85)



Sehr fotogen stellte sich die Szenerie am südlichen Einfahrsignal von Dielkirchen dar, wo 218 368 am 26.9.85 mit E 3284 festgehalten wurde.



An gleicher Stelle, nur etwas von einem höheren Standort aus betrachtet, konnte ich am 4.11.88 zusammen mit Andreas T die altrote 212 109 mit ihrer Üg 67148 aufnehmen.



Ein wiederum bekannteres Motiv stellt der Blick auf die Ortskirche Dielkirchens dar, am 26.9.85 ins Bild gesetzt mit 218 361 und ihrem E 3286.



212 328 rangiert am 1.10.85 in Rockenhausen, bevor es wieder zurück nach Kaiserslautern geht.



Diese Aufnahme mag ich ganz besonders, gibt sie doch die frühherbstliche Morgenstimmung südlich von Rockenhausen meiner Ansicht nach sehr schön wieder. Das “Hornvieh“ lässt sich am 1.10.85 von dem vorüberfahrenden E 3265, geführt von 218 373, nicht sonderlich beeindrucken.



Für die Hinfahrt der Übergabe nach Alsenz war es aufgrund des morgendlichen Sonnenstandes nicht einfach, einen geeigneten Fotostandpunkt zu finden. So musste ich am 5.10.89 für die Aufnahme von 212 113 s. Rockenhausen etwas experimentieren (Üg 67147).


Die Rückfahrt am gleichen Tag war dafür umso schöner im Licht, endlich wurde auch mal die Tunnel – Signal – Kombination von Imsweiler zufrieden stellend verewigt (212 113, Üg 67148).
Von den Hauptdarstellern ist nur noch der Tunnel übrig geblieben.

Hier endet nun mein – vorzeigbares – Archiv, einen Anspruch auf Vollständigkeit würde ich sowieso nicht erheben. Vielleicht gibt es Kollegen (um diesen unsäglichen Begriff „Fuzzy“ zu vermeiden), die den Beitrag ergänzen können / wollen ! Immerhin wurde, bzw. wird die Alsenzbahn im südlichen Abschnitt von zwei Nebenstrecken berührt (Enkenbach – Grünstadt und Langmeil – Monsheim), auf der letzteren, einer ehemals zweigleiseigen Hauptbahn, findet ja bekanntermaßen wieder ein Ausflugsverkehr statt. Ich bin also gespannt.

Vorerst hoffe ich jedenfalls, es hat gefallen !



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