Betriebswerk Kirn 
Bahnbetriebswerk Kirn an der Nahe
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  Beheimatungen Loks v. 1957 bis 1963  
 
Bahnbetriebswerk Kirn/Nahe
Mit der Eröffnung der Nahebahn im Jahre 185? erhielt der Bahnhof Kirn auch eine Lokstation. Schnell entwickelte sich der Verkehr im Naheraum "Rund um Kirn". So waren Produkte aus den Steinbrüchen und Schiefergruppen abzufahren. Dazu kamen Frachten aus der Lederproduktion, Landwirtschaft usw. Das erforderte starke Loks und so wurde schon bald klar, dass die Betriebsanlage Kirn umfassend erweitert werden musste. So wurde nach der Jahrhundertwende ein neues Betriebswerk errichtet. Es befand sich bei der Einfahrt in Bahnhof Kirn links vor der Straßenüberführung. Heute nur noch vorhanden das Lokleitungsgebäude. Der Lokschuppen hatte 6 Stände die über eine 20m Drehscheibe zu erreichen waren. 3 Zufahrtsgleise die an den Kohlbansen vorbei führten stellten das zügige Aus- und Einrücken der Loks ins Betriebswerk sicher. Die wasserversorgung erfolgte über den Wasserturm am anderen Ende des Bahnhofs Kirn.
 

Betriebswerk Kirn 1974
Bilder sind selten. Leider!!!!

Rechts ein seltenes Bild.
Lokschuppen Bw Kirn 1965
mit 3 Loks der Baureihe 50
 

Das Betriebswerk (Bw)  Kirn (damals noch Bwst) gehörte seit Eröffnung der Nahebahn zur Eisenbahndirektion (ED)  Mainz (genau: Königlich Preußische und Großherzoglich Hessische Eisenbahndirektion). Ab 1. April 1904 wurde es der der ED St. Johann-Saarbrücken *1 unterstellt.
Ab 1. April 1920 gehörte das Bw Kirn zur Stammeisenbahndirektion Saarbrücken in Trier.
die gemäß Erlass vom 24. Dezember 1920 ab dem 30. Dezember 1920 in ED Trier umbenannt wurde. Ab wurden 6. Juli 1922 wurden die ED dann umbenannt in RBD.

Am 1. April 1935 wurden die RBD Trier und Saarbrücken zu Saarbrücken zusammen gelegt. Ab 1. April 1937 bei einer der größten Umorganisationen der DR kamen Kirn und Simmern zur RBD Mainz. 

Nach Gründung der ED Trier am 1. Juli 1947 gingen gleichzeitig die Bw Kirn, Kreuzberg und Simmern von der ED Mainz auf die ED Trier über.

Bei der zweiten Auflösung der Direktion Trier (inzwischen Bundesbahndirektion BD)  kam das Bw Kirn dann am 1. Januar 1960 erneut zur BD Saarbrücken (mit Bw Cochem, Ehrang, Jünkerath, Kreuzberg, Simmern und Trier Hbf).

Zum 30.5.1965 gab Kirn seine Dampfloks an das Bw St. Wendel ab (50 291, 470, 873, 1390, 1589, 1809, 2247) und war am 31. Mai 1965 dampflokfrei. Am 25. September 1966 wurde es angeblich Außenstelle von Bw St. Wendel. Die letzten Köf (6145, 6252, 6449) gingen aber erst am 1.11.1966 an das
Bw St Wendel. Diese drei waren übrigens der gesamte Tfz-Bestand des Bw Kirn am 1. Juni 1966.  

   
Oben: 93 953 war von 1954 bis 1957 in Kirn und war dort die vorletzte T14.
     

Lageplan 1970
   
*1) Diese wurde nach dem Zusammenschluss der Städte Burbach, Malstadt, Saarbrücken und St. Johann zur Stadt Saarbrücken mit dem 1. April 1908 in ED Saarbrücken umbenannt.    
 

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Letzte Änderung: Samstag, 25 Januar 2014